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Goldpreisentwicklung 2020: Gold als großer Krisen Gewinner

Corona Pandemie, weltweite Rezession und Handelskriege treiben den Goldpreis

In unserer Goldpreisprognose 2020 prophezeiten wir für das laufende Jahr einen Goldpreis von 1.800 US-Dollar pro Unze. Grundlage für den Ausblick waren die drohende Rezession, die nach der andauernden Boom-Phase irgendwann kommen musste, die Geldpolitik der USA und EU sowie der schwelende Konflikt zwischen China und den Vereinigten Staaten.

Wir haben mit vielem gerechnet – aber dass die Wirtschaft durch einen Virus an die Wand gefahren werden würde, hatten wir noch nicht gerechnet, doch schlussendlich wirkt die Pandemie als Brandbeschleuniger für alle diese Entwicklungen und dürfte den Anstieg des Goldpreis 2020 allen Manipulationen zum Trotz definitiv weiter befeuern.


von Experte Mag. Walter Hell-Höflinger

Der Goldpreis in Zeiten des Virus

Goldpreisentwicklung 1 Jahr  Dollar / Feinzunze
Den großen Anstieg der Preise hatten wir aufgrund der Wirtschaftsdaten erwartet und bereits in der Goldpreisprognose 2020 prophezeit – die 1.800 US-Dollar pro Unze sind zwar noch nicht erreicht, mit 1.764 US-Dollar stand der Goldpreis Mitte Mai jedoch nicht weit davon entfernt. In Euro dagegen jagt der Goldpreis 2020 von einem Allzeithoch zum nächsten. Die Hürde von 1.600 Euro für die Feinunze nahm Gold im Mai ohne Probleme. Wenngleich es immer wieder kurzzeitige, politisch oder wirtschaftlich getriebene Rücksetzer geben wird, geht der Trend für die Edelmetalle eindeutig nach Norden!

 

Lockdown, Rezession & Geldpolitik

corona masken unsplashDer exponentielle Anstieg von Corona Infizierten sorgte für eine so noch nie dagewesene Situation. Weltweit fuhren die Regierungen ihre Länder quasi komplett herunter: Der Corona-Lockdown ließ und lässt teilweise noch immer die globalisierte, ineinander verzahnte Wirtschaft stillstehen. Mit enormen Folgen: Arbeitslosenzahlen schießen in die Höhe, Unternehmen stehen vor der Pleite und der Staat muss enorme Mittel bereitstellen; Mittel, die die gebeutelten Staaten ohnehin nicht haben. Das bedeutet – gleich wie bei der künstlich geschaffener Liquidität um Griechland zu retten, wird nun Geld gemacht werden, um die Wirtschaft und die Sozialsysteme zu stabilisieren. Wir hoffen sehr, dass dieses Experiment gelingt. Sollte es das nicht, muss nicht nur mit hohen Arbeitslosenzahlen sondern sogar mit sozialen Unruhen gerechnet werden.

Dabei sind wir nun gerade mal am Anfang der Rezession. Denn die wird gewaltig sein. Die Folgen der Covid-19-Krise werden nicht nur schwache Unternehmen treffen, die sich schon vor Corona in einer Schieflage befanden, sondern genauso auch wirtschaftliche gesunde Unternehmen. Ohne Konsum keine Produktion, ohne Produktion keine Erlöse, ohne Erlöse keine Gehälter, ohne Gehälter... den Rest kann sich jeder von uns gut selbst ausmalen!

Das Virus und die Maßnahmen die man dagegen ergriffen hat, führen dazu, dass ganze Branchen – die Reise- und Tourismusindustrie als bestes Beispiel - brutal niedergeschmettert wurden.

Bedenklich, dass gerade in der EU mit Italien und Spanien die Länder mit am schwersten vom Corona Virus getroffen wurden, deren Wirtschaft nicht nur in besonderen Maße vom Tourismus abhängig ist, sondern die auch schon zuvor die Sorgenkinder der Union waren.

Mit den Vereinigten Staaten ist die stärkste Wirtschaft der Welt am stärksten von Corona betroffen. Das Virus und die Gegenmaßnahmen sorgen für verheerende Rekordwerte bei Arbeitslosen- und Konjunkturzahlen. Die Situation der amerikanischen Realwirtschaft, von der besonders die Minderheiten proportional besonders betroffen sind, dürfte zuletzt auch mit zu den Unruhen in Folge der Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeibrutalität beigetragen haben. Und selbst wenn sich die Aktienkurse an den Börsen angesichts der realwirtschaftlichen Entwicklung erstaunlich gut gehalten haben, dürfte es sicher auch dort kein GREATEST YEAR EVER! werden.

Um die Wirtschaft durch den Corona Shutdown zu bringen, Unternehmen vor dem Niedergang zu bewahren und früher oder später auch den Konsum wieder anzukurbeln, pumpen Staaten nun als massiv Geld in die Wirtschaft. Hilfspakete in Höhe von 3 Billionen Dollar (USA), 750 Milliarden (EU) oder (jetzt vorerst noch) 38 Milliarden (Österreich).

 

Goldpreisentwicklung: „Hartes“ Gold in Zeiten der Geldschwemme

Eine Normalisierung der Geldpolitik, durch die ja seit der Krise 2008 durch billiges Geld – niedrigste Leitzinsen und Quantitative Easing – ist damit auf Jahre nicht in Sicht. Vielmehr dürfte das Gelddrucken der Zentralbanken zur neuen Normalität geworden sein.

anlagegold philharmoniker barrenSteigt die Geldmenge schneller als die Menge an verfügbaren Waren verliert Geld permanent an Wert: es kommt zur Inflation. Weil Gold als natürliche Ressource aber begrenzt ist und die verfügbare Menge an Gold nur sehr langsam zunimmt, eignet sich Gold hervorragend um Kaufkraft zu konservieren. Die fortwährende Geldschwemme dürfte daher dazu führen, dass Gold als „harte“ Währung zur Absicherung von Vermögen weiter stark gefragt sein wird. In Bezug auf die sich inflationär entwickelnden Währungen Dollar und Euro dürfte sich der Goldpreis daher in den kommenden Monaten äußerst positiv entwickeln. Ob der Goldpreis unsere prognostizierte Grenze von 1.800 Dollar / Feinunze 2020 überspringt, ist aus meiner Perspektive keine Frage mehr. Die Frage lautet vielmehr wann es soweit ist und wie hoch der Goldkurs 2020 noch steigt.

Jedenfalls gehen wir hier mit den beiden Analysten Ronald Stöferle und Mark Valek konform, die in ihrem kürzlich erschienen In Gold We Trust Report 2020 von einer „goldenen Dekade“ ausgehen. Dass der Goldpreis steigt erachten sie ebenso wie ich als so gut wie sicher. In ihrem Model gehen sie weiter davon aus, dass der Goldpreis im Jahr 2030 im wahrscheinlichsten Falle bei etwa 4.800 US-Dollar liegen wird, wobei sogar ein höherer Goldpreis nicht ausgeschlossen ist.

 

Strategie für Goldinteressierte

Doch was bedeutet das für Goldinteressierte? Je nach Freude zum Gold sollte man einen guten Teil seines nicht benötigten Ersparten in Edelmetalle investieren. Eine günstige Variante zum Golderwerb ist der Gold-Tausch – von Altgold zu Anlagegold. Dabei nutzt man das gleichbleibende Verhältnis vom Altgoldwert zum Goldkurs aus und wandelt dadurch ungenutzes (und meist auch vom Wert her unbekanntes) altes Gold zu einer leicht handelbaren Form wie Barren oder Münzen. Geht man diesen Aufwärtstrends nach, so die günstigste Variante zu Anlagegold zu kommen, seinen Altschmuck zu verkaufen und stattdessen auf eine Anlagegoldinvestition in Münzen oder Barren zu setzen. Alle Preise finden Sie auf unserer Website. So profitieren Sie nicht nur beim Verkauf von einem hohen Goldpreis, sondern auch beim Goldkauf von einer künftigen Wertsteigerung.

 

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Walter Hell-HöflingerMag. Walter Hell-Höflinger ist Firmengründer von Gold & Co. und seit mehreren Jahrzehnten in der Edelmetall-Branche tätig.


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