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Goldpreisentwicklung 2019: Gold knackt Allzeit-Hoch

Handelskonflikt zwischen China und den USA sowie Börsenturbulenzen befeuern Goldkurs

Im laufenden Jahr 2019 entwickelt sich der Goldpreis extrem stark. Im August überschritt der Goldpreis an der Marke von 1.500 US- Dollar pro Feinunze und klettert damit auf den höchsten Stand seit über 6 Jahren. Nimmt man daher den Goldpreis in Euro als Grundlage, knackte Gold am 26.August mit knapp 1393 Euro / Unze das Allzeithoch. Das letzte Mal, dass sich der Goldpreis über dieser Grenze von 1.500 US-Dollar bewegte war im März 2013.


von Experte Mag. Walter Hell-Höflinger

Trend zeigt weiter nach oben

Goldpreisentwicklung August 2019 laut BullionVault

Die in unserer Goldpreisprognose 2019 prophezeiten 1.300 US-Dollar pro Unze sind längst überschritten, mit 1.400 US-Dollar wurde im Juni die nächste Hürde genommen und nun Anfang August 2019 die  Marke von 1.500 US-Dollar / Feinunze überschritten.

Der Trend zeigt seit Beginn des Jahres (1.282 US-Dollar / Feinunze am 1.Jänner 2019) jedenfalls weiter deutlich nach oben. Allein in den letzten beiden Monaten hat Gold etwa 14 % an Wert gewonnen. Nimmt man daher den Goldpreis in Euro als Grundlage, erreichte Gold am 26.August ein neues  Allzeithoch. Auch in zahlreichen anderen Währungen - Pfund, Yuan oder Rupien - ist der Goldpreis bereits auf einem Allzeithoch.

 

Krisen, Handelskrieg & drohende Rezession als Gründe

Die Gründe für das Hoch liegen vor allem in den aktuellen Krisen. Hier gilt die „goldene Faustregel“, dass schlechte Aussichten für die Weltwirtschaft und politische Unsicherheit, die Nachfrage nach Gold tendenziell steigen lassen. Anleger sehen das Edelmetall als "sicheren Hafen" in unsicheren Zeiten an. Geopolitisch bestimmt weiter die Eskalation der Krise zwischen den USA und dem Iran– zuletzt die Festsetzungen mehrerer Tanker durch die Iranischen Revolutionsgarden – die Schlagzeilen und schürt die Angst vor einem weiteren Krieg am Golf.

Mehr als der drohende direkte Konflikt mit dem Iran aber, spielt Donald Trumps Handelskrieg mit China eine bedeutende Rolle für den Goldpreis. Anfang August reagierte Peking mit der Abwertung des Yuans auf die Ankündigungen weiterer Zölle auf chinesische Waren durch Donald Trump. Die USA warfen China daraufhin offiziell Währungsmanipulation vor.

Weil sich Unternehmen durch die Eskalation dieses Handelsstreits mit Investitionen zurückhalten, geht die FED – die US-Notenbank – nun wohl davon aus, dass nur Zinssenkungen die eigentlich gut laufende US-Wirtschaft in Schwung halten können. Tatsächlich wurden die Leitzinsen Leitzinsen Ende Juli um 0,25% gesenkt, wobei Analysten davon ausgeht, dass weitere Zinssenkungen folgen werden.

Diese Aussichten schwächten aber die US-Währung und da Gold auf dem Weltmarkt nun einmal in Dollar gehandelt wird, macht ein schwacher US-Dollar das Edelmetall günstiger und steigert die Nachfrage. Ein Großteil der Nachfrage nach Gold kommt nicht aus den USA, und ein schwächerer Dollar bedeutet, dass man für den gleichen Betrag der lokalen Währung mehr Gold kaufen kann.

Präsident Trump hatte von der FED zuletzt immer wieder Zinssenkungen gefordert, um den Aktienmarkt anzuheizen und die Finanzierung des US-Haushaltsdefizit zu erleichtern. Im Gegensatz zum Goldpreis brachen der Dollar und die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen deutlich ein. Ein Hinweis darauf, dass den USA wieder eine Rezession ins Haus stehen könnte.

Ende Juli wurde zudem bekannt, dass Zentralbanken, allen voran die Notenbanken Russlands, Chinas, Kasachstan und der Türkei massiv Gold ankaufen. Auch die polnische Zentralbank kaufte massiv Gold an. Laut World Gold Council (WGC) stiegen die Netto-Goldkäufe der Zentralbanken im ersten Quartal 2019 auf ein Niveau wie nie zuvor.

Strategie für Goldinteressierte

Doch was bedeutet das für Goldinteressierte? Je nach Freude zum Gold sollte man einen guten Teil seines nicht benötigten Ersparten in Edelmetalle investieren. Eine günstige Variante zum Golderwerb ist der Gold-Tausch – von Altgold zu Anlagegold. Dabei nutzt man das gleichbleibende Verhältnis vom Altgoldwert zum Goldkurs aus und wandelt dadurch ungenutzes (und meist auch vom Wert her unbekanntes) altes Gold zu einer leicht handelbaren Form wie Barren oder Münzen. Geht man diesen Aufwärtstrends nach, so die günstigste Variante zu Anlagegold zu kommen, seinen Altschmuck zu verkaufen und stattdessen auf eine Anlagegoldinvestition in Münzen oder Barren zu setzen. Alle Preise finden Sie auf unserer Website. So profitieren Sie nicht nur beim Verkauf von einem hohen Goldpreis, sondern auch beim Goldkauf von einer künftigen Wertsteigerung.

 

Auch Bitcoin und Co stiegen.

bitcoin2019juniAuch das vielfach als digitales Gold bezeichnete Bitcoin hat sich sehr stark über die magische 10.000 USD Grenze erholt. Das ist hauptsächlich den institutionellen Investoren zu verdanken. Auch nahezu alle anderen Coins haben von diesem Anstieg mit profitiert. Interssant dabei ist vor allem der psychologische Zusammenhang der Wahrnehmung von Bitcoin – offenbar ist auch Bitcoin in den Köpfen der großen und kleinen Investoren zu einer sicheren Alternative zu dem normalen Fiat-Geld oder Finanzprodukten geworden. In meinen Augen muß ich jedoch sagen, dass Bitcoin als Dinosaurier der digitalen Währungen die antiquierteste Technologie hat und darum in Zukunft wahrscheinlich maximal als Wertespeicher fungieren oder sukzessive von Altcoins abgelöst werden wird.

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Walter Hell-HöflingerMag. Walter Hell-Höflinger ist Firmengründer von Gold & Co. und seit mehreren Jahrzehnten in der Edelmetall-Branche tätig.


  • allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Edelmetalle
  • Europäischer Gemmologe (FEEG).
  • 120-jährige Familientradition in der Goldschmuckerzeugung & dem Edelmetallhandel

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