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Goldpreisentwicklung 2016 - Gold im Jahresrückblick

Der Goldpreis legte 2016 eine turbulente Rallye hin. Zur Jahresmitte verzeichnete Gold einen Anstieg von 21% und fiel im Dezember wieder um 13%. Im Durchschnitt steig Gold um 7%.
 

von Walter Hell-Höflinger

Die Goldpreisentwicklung 2016 im Jahresrückblick

Goldpreisentwicklung 2016

Nach dem Abwärtstrend 2015 wurde der Goldkurs in den ersten Monaten 2016 von einem Hoch beflügelt. Anfang Juli erreichte Gold seinen Jahreshöchststand mit 1.236€ pro Feinunze (31,1 Gramm). Das Jahrestief vom Jänner (1.021,78 Euro) wurde im Laufe des Jahres 2016 nicht unterschritten, was ein starkes Zeichen für eine positive Entwicklung ist. Der Durchschnittspreis lag 2016 etwa bei 1.093 Euro pro Unze Gold.

Nachdem der Goldpreis 2015 eine schlechte Performance geliefert hatte, wurde diese Entwicklung von der steigenden Nachfrage nach Gold wieder abgefangen. Um zu spekulieren, kaufen Anleger Gold nach sobald der Kurs tief ist. So kann die Aufwärtsbewegung von Jänner bis März und von April bis Juli erklärt werden. In der Zeit von Juli bis November verzeichnete Gold hingegen wieder einen Kursrückgang. Dieses kann einerseits auf die geringe Goldnachfrage aus Asien zurückzuführen sein, andererseits wurde der Dollar – im Vergleich zum Euro – immer stärker. Auch das drückt den Goldpreis.

Eine sehr interessante Bewegung geschah Ende Dezember: Die US-Amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) beschloss die erste Leitzinserhöhung nach Jahren. So eine Entscheidung wirkt sich normalerweise immer „pro Aktien“ und „contra Gold“ aus. Der Goldpreis blieb jedoch stabil und fiel nicht unter die Marke von 1.110 USD. Denn wäre diese Marke von 1.100 Dollar unterschritten worden, so wäre der nächste Schritt für einen erneuten Goldsturz geebnet. Viele Analysten und Spekulanten schauten über Wochen auf den Kurs, um den Goldpreis zu verfolgen. Im Umkehrschluss deutet das Halten von 1.100 Dollar auf ein Aufwärtssignal hin und tatsächlich: Der Goldpreis notiert zum 16.01.2017 mit 1.135,85 EUR / Feinunze (+5% im Vergleich zum Dezember 2016).

 

Ursache für die schwache Goldpreisentwicklung 2016

Der Hauptgrund für den schwachen Goldpreis Ende 2016 liegt am starken Dollar. Der Aufschwung des Dollars basiert aktuell auf den Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed. Bereits die Erwartung einer Anhebung der Zinsen durch die Fed ließ im vergangenen Jahr den Dollar an Stärke gewinnen und den Goldpreis etwas fallen. Im Dezember entschied die Fed schließlich, den Leitzins nach sieben Jahren erstmals wieder anzuheben. Was bedeutet das für den Konsumenten? Durch erhöhte Zinsen haben Banken erhöhte Kapitalkosten bei der Geldbeschaffung, womit die Kredite für Bürger steigen. Gleichzeitig werden Sparzinsen angehoben, wodurch der Konsum reduziert wird. Bürger belassen ihr Geld lieber auf dem Konto anstatt zu kaufen, wodurch die gesamte Konjunktur leidet. Damit wird eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, rosige Aussichten für die Wirtschaft sehen anders aus. Viele Investoren kaufen deshalb echte Werte, wie bspw. Gold. Das Edelmetall dient seit Jahrtausenden als Zahlungsmittel und überdauert auch schwerste Krisen.

 

Jetzt in Gold investieren?

Nach der Goldpreisentwicklung in den Jahren 2015 und 2016, sehen Finanzanalysten für 2017 zumindest eine starke Bodenbildung für den Goldpreis. Das bedeutet, dass mit einem gleichbleibenden oder steigenden Goldkurs zu rechnen ist. Die Erfahrung zeigt: Nachdem der Goldpreis über längere Zeit einer Abwärtsbewegung bzw. Preisgrenze standhält (1.100 USD), führt das zu einer erneuten Nachfrage nach Gold. Der potentielle Preisanstieg lässt natürlich Raum für zukünftige Gewinnmitnahmen.

Wenn man sein Geld in Gold anlegen möchte oder bereits investiert hat, empfiehlt es sich, den Goldpreisverlauf zu beobachten. Dann kann man besser abschätzen, wann ein Kauf oder Verkauf von Gold sinnvoll ist. Da die Goldpreisentwicklung der letzten Jahre ein niedrigeres Niveau aufweist, ist Luft nach oben vorhanden. Anleger sollten sich auf größere Schwankungen einstellen und keinesfalls überreagieren. Nicht umsonst bezeichnen „Wallstreet-Haie“ die Kleinanleger verächtlich als „zittrige Hände“. Mit steigendem Goldpreis lohnt es sich jedenfalls, den alten Schmuck zu verkaufen und dafür in Goldmünzen oder -barren zu investieren. Kommen Sie am besten persönlich in eine unserer Filialen und lassen Sie sich zu diesem Thema beraten.

 

Sie denken über eine Geldanlage in Gold oder Silber nach? Die Edelmetall-Experten von Gold & Co. beraten Sie unverbindlich und individuell an in 1090 oder 1220 Wien. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Beachten Sie unseren tagesaktuellen Goldpreis in Euro.

 

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Über uns

Walter Hell-HöflingerMag. Walter Hell-Höflinger ist Firmengründer von Gold & Co. und seit mehreren Jahrzehnten in der Edelmetall-Branche tätig.

Er blickt auf eine über 120-jährige Familientradition in der Goldschmuckerzeugung und dem Edelmetallhandel zurück. Mehr...

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