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Goldpreis Prognose – Steht uns eine Goldexplosion bevor?

Das Jahr 2016 war für die Entwicklung des Goldpreises wie Licht und Schatten. Nach einem Tief im Dezember 2015 stieg der Goldpreis im ersten Halbjahr um sagenhafte 28% auf einen Höchststand von 1.366,54 US-Dollar (1.236,42€) pro Unze (31,1 Gramm) im Juli 2016. Im zweiten Halbjahr brach der Aufschwung jedoch wieder komplett ein, was auf die geringe Goldnachfrage aus Asien und den starken Dollar zurückzuführen ist, wie manche Experten meinen.


von Experte Walter Hell-Höflinger

Wir teilen allerdings vielmehr die Meinung von Goldexperten wie Ronald Stöferle oder Marcus Blaschzok, dass der Goldpreis von Gold-Derivaten - auch oft Papiergold genannt- getrieben oder gebremst wird. Ernstzunehmende Einschätzungen gehen davon aus, dass jedem Kilogramm physisch existenten Goldes über 220kg (!) Papiergold gegenüberstehen. Aus diesem ungleichen Verhältnis kann man erkennen, wie gering der Einfluss des physischen Handels gegenüber dem Papiergoldhandel tatsächlich ist. Der Großteil des Papiergoldhandels wird von sechs US-Großbanken betrieben. Auch von der unerwarteten Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten dürfte der Kurs beeinflusst worden sein.

goldpreisentwicklung aktuell
Seit Jahresbeginn 2017 ist das Bild des Goldkurses wieder klar positiv: In jeder wesentlichen Währung – vor allem natürlich dem US-Dollar und dem Euro – notiert der Goldpreis 2017 im Plus. Doch wie geht es weiter?  



Betrachtet man die Kursentwicklung von Gold zeigt sich, dass es oft zu Unrecht und nur bei kurzfristiger Betrachtung als spekulativ und volatil beschrieben wird. Vielmehr hat sich Gold bei längerfristiger Betrachtung als solide und sichere Anlageform gezeigt und bewiesen. Währungsgeld hat für das Wirtschaftswachstum die Eigenschaft weniger und weniger wert zu werden. Die Stabilität von Gold ist tief in den Menschen verankert und so wenden sich auch Profi-Investoren dem gelben Metall sehr gerne wieder zu, sobald sich eine größere Krise abzeichnet. Vor allem dazu dient um sich vor dem ständigen Kaufkraftverlust des Geldes zu schützen. Das Edelmetall dient seit Jahrtausenden als Zahlungsmittel und überdauert auch schwerste Krisen.

 

Gold konserviert Kaufkraft

Mit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971, und damit dem Ende der Goldpreisbindung an den Dollar, stieg der Goldpreis um mehr als das dreißigfache. Jedoch war das natürlich keine stete Aufwärtsbewegung. Neben der allgemeinen Situation der Weltwirtschaft übt vor allem auch die Geldpolitik der Zentralbanken einen deutlichen Einfluss auf den Goldpreis aus. Besonders sensibel reagiert der Goldpreis auf jegliche Äußerungen der Führungsetage der wichtigsten Zentralbanken, der Federal Bank of America wie auch der EZB.
Steigt die Geldmenge schneller als die Menge an verfügbaren Waren – was in unserem Wirtschafts- und Geldsystem so vorgesehen ist – verliert Geld permanent an Wert: es kommt zur Inflation. Weil Gold als natürliche Ressource aber begrenzt ist und die verfügbare Menge an Gold nur sehr langsam zunimmt, eignet sich Gold hervorragend um Kaufkraft zu konservieren. Der gestiegene Goldpreis ist daher weniger als Wertsteigerung des Edelmetalls selbst zu verstehen, sondern eher als Folge der fortwährenden Geldmengeninflation.

 

Goldpreisprognose: Stabiler Kurs oder sogar enormer Boom?

Aktuell zeigt sich, dass sich die globalen Aktienmärkte in einem kontinuierlichen Aufwärtstrend befinden. Die amerikanische Zentralbank FED scheint bei Ihrer Politik der Zinsanhebung zu bleiben – wenngleich dies nur in homöopathischen und verhaltenen Schritten geschehen kann und wird, da sich die Auswirkungen sich auf sämtliche Staatschulden massiv auswirkt und eine rasche Zinserhöhung vor allem die ärmeren Schwellenländer in den Ruin treiben würde. So wirkt eine Zinserhöhung normalerweise immer „pro Aktien“ und „contra Gold“ aus, da Gold keine Zinsen abwirft, Staatsanleihen aber in Abhängigkeit vom Zinsniveau schon. Beim Goldkurs zeigten sich zwar kleinere Kurs-Rückgänge nach der Anhebung der Leitzinsen im März und Juni, insgesamt bleibt der Goldpreis 2017 bisher aber stabil.
Die Rohstoffexperten der HSBC und auch der heimischen Erste Bank erwarten sich daher auch für das restliche Jahr 2017 einen soliden, langsam aber stetig steigenden Goldpreis der sich Ende des Jahres auf etwa 1.300 US-Dollar pro Feinunze einpendelt.

Ganz andere Prognosen wagen die beiden Experten Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek von Incrementum in ihrem jährlichen „In Gold we trust“ Report: Sie gehen davon aus, dass Gold in den letzten 5 Jahren deutlich underperformt hat und wir nun am Anfang eines enormen Bullenmarkts stehen könnten. Sie sind der Überzeugung, dass der weltweite Aufschwung der letzten Jahre bereits zu lange dauert, und sich der Aktienmarkt bereits in einer Blase befindet. Weil renditehungrige Anleger sich lieber auf die Dividenden stürzen, seien Rohstoffe, allen voran Gold, derzeit günstig zu haben.
Zwei Szenarien könnten den Goldpreis in den nächsten Jahren explodieren lassen: eine wachstumsbedingte Steigerung der Inflation auf über 3%, oder auch eine Stagnation, oder sogar Rezession, der US-Wirtschaft und daraus resultierende Umkehr der Geldpolitik der FED. Die beiden Experten prognostizieren in diesen Fällen einen Goldpreis von 1.400 bis zu sagenhaften 5.000 US-Dollar pro Unze.

 

Strategie für Goldinteressierte

Doch was ist nun die geschickteste Strategie für Goldinteressierte? Je nach Freude zum Gold sollte man einen guten Teil seines nicht benötigten Ersparten in Edelmetalle investieren. Eine günstige Variante zum Golderwerb ist der Gold-Tausch – von Altgold zu Anlagegold. Dabei nutzt man das gleichbleibende Verhältnis vom Altgoldwert zum Goldkurs aus und wandelt dadurch ungenutzes (und meist auch vom Wert her unbekanntes) altes Gold zu einer leicht handelbaren Form wie Barren oder Münzen. Geht man diesen Aufwärtstrends nach, so die günstigste Variante zu Anlagegold zu kommen, seinen Altschmuck zu verkaufen und stattdessen auf eine Anlagegoldinvestition in Münzen oder Barren zu setzen. Alle Preise finden Sie auf unserer Website. So profitieren Sie nicht nur beim Verkauf von einem hohen Goldpreis, sondern auch beim Goldkauf von einer künftigen Wertsteigerung.

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Walter Hell-HöflingerMag. Walter Hell-Höflinger ist Firmengründer von Gold & Co. und seit mehreren Jahrzehnten in der Edelmetall-Branche tätig.

Er blickt auf eine über 120-jährige Familientradition in der Goldschmuckerzeugung und dem Edelmetallhandel zurück. Mehr...

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